Technische Universität München
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WS 2013 | 2014
KIBWIGWA
Schulaula in Tansania
Kigoma liegt in einer abgelegenen Provinz am Tangajikasee, dort fehlt die notwendige Infrastruktur für einen geregelten Schulbetrieb. Die Secondary School von Kibwigwa hat einen so großen Einzugsbereich, dass der Schulweg für viele Kinder zu weit ist. Auf eigene Initiative und finanziell unterstützt durch den österreichischen Verein AZUBI KIBWIGWA baut der örtliche Pfarrer Ferdinand Barugize deshalb ein Internat auf, in dem die Kinder der Umgebung unter der Woche wohnen können, um ihnen eine Schulbildung zu ermöglichen. Seit 2010 wurden Unterkunftsgebäude für 360 Mädchen und 360 Jungen fertiggestellt.
Für die Verpflegung der Internatsschüler und für das Mittagessen der gesamten Schule wird ein Versammlungsgebäude benötigt, in dem 500 Kinder gleichzeitig essen können. Diese Schulaula soll gleichzeitig der Schule und den Einwohnern für verschiedene Veranstatungen wie Gottesdienste, Musik-, Theater- und Tanzaufführungen, Zeugnisverleihungen und anderes zur Verfügung stehen.
Die Zielsetzung des Entwurfs ist es, durch eine ressourcenschonende Bauweise und ein energetisch durchdachtes Gebäude ein Beispiel zu geben und dabei gleichzeitig die lokale Baukultur zu achten. Es ist geplant, die Schulaula aus lokalen Baumaterialien wie sonnengetrockneten Lehmsteinen aus der Erde des Schulgeländes und Bambus aus der Umgebung zu errichten. Dabei sollen lokale Arbeiter angelernt werden, diese kostenfreien, energieneutralen und baubiologisch hochwertigen Baustoffe herzustellen und zu verarbeiten.
Professur:
Entwerfen und Holzbau
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Betreuer:
Univ. Prof. Dipl.-Ing. Hermann Kaufmann,
Christian Schürle
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Verfasser:
Franziska Bartels,
Ines Terstappen
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Note:
1,3