Technische Universität München
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WS 2012 | 2013
PROBEBÜHNE
Neues autonomes Gebäude für das Landestheater in Bregenz
Das Landestheater in Bregenz wünscht ein autonomes Gebäude für den Probenbetrieb. Das Raumprogramm umfasst daher, neben drei großen Proberäumen, Werkstätten, eine Schneiderei mit Kostümlager, Büro- und Aufenthaltsräume sowie Lagerräume. Die Lage an der Hauptdurchgangsstraße von Bregenz, auf einem Grundstück begrenzt von allen Seiten durch den Verkehr, stellt dabei eine besondere Herausforderung dar. Zwischen der Autobrücke und dem Gebäude wird ein kleiner Vorplatz geschaffen, von dem aus das Foyer zugänglich ist.
Um die größtmögliche Freiheit für die Benutzer zu gewährleisten schaffen wir fließende Raumstrukturen. Eine klare Zweiteilung gliedert das Gebäude in einen kleinen dienenden Bereich und einen großen Hauptbereich. Diese Zweiteilung erfolgt durch die langgezogene kaskadenförmige Treppe, welche vom Erdgeschoss bereits den Blick in das oberste Geschoss frei gibt. Der Hauptbereich ist in jedem Geschoss flexibel ein teilbar. Im Erdgeschoss befinden sich hier die Werkstätten mit einem Malsaal, welche sich in der Höhe über zwei Geschosse erstrecken. Im 2. Obergeschoss ist die Schneiderei untergebracht und im 3. Obergeschoss schließlich die Proberäume, welche ebenfalls zwei Geschosse hoch sind. Im dienenden Bereich reduzieren sich Erschließungs- und Funktionsräume auf einen mittleren Kern. Hier sind in jedem Geschoss Funktionen wie Cafeteria, Büros, Umkleiden, Garderoben und Aufenthaltsbereiche untergebracht. Im Probebühnen-Geschoss entsteht dadurch eine Galeriesituation mit einer offenen Verbindung zwischen den zwei Bereichen.
Der Zuschauer wird vom Erdgeschoss-Foyer über die lange Treppe bis zum Probebühnengeschoss geleitet, wo ihn ein zweiter großer Foyer-Bereich empfängt. Mit der transparenten Verglasung springen diese Bereiche im Gebäudevolumen zurück und betonen so ihre Verbindung.
Professur:
Entwerfen und Holzbau
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Betreuer:
Dipl.-Ing. Andreas Cukrowicz,
Manfred Stieglmeier
Univ. Prof. Dipl.-Ing. Hermann Kaufmann
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Verfasser:
Rebekka Hennig,
Ines Terstappen
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Note:
1,3



