Universiteit Gent
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WS 2014 | 2015
DOLLHOUSE
Architektonisches Konzept für ein Puppenhaus
Die einzelnen Bausteine:
Betreuer:
Dirk Somers (Bovenbouw)
Johannes Robbrecht (Robbrecht & Daem)
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Verfasser:
Ines Terstappen
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Note:
19 von 20 Punkten
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Photographien links:
Marius Grootveld
Der Entwurf ‚Dollhouse’ (Puppenhaus) stellt einen sehr abstrakten Entwurf dar. Lediglich auf das Medium des Models beschränkt sollte ein klares Konzept für ein Puppenhaus entwickelt werden, welches weder funktional noch logisch aufgebaut sein muss. Betreut wurde der Entwurf durch zwei bekannte Belgische Architekten Dirk Somers (Bovenbouw) und Johannes Robbrecht (Robbrecht & Daem), welche die Arbeit mit Referenzobjekten forcieren.
Für mein Puppenhaus habe ich mir von Anfang an das Ziel gesetzt ein ganzheitliches Objekt zu schaffen, das lediglich mit einem Material arbeitet. Meine Referenzen waren dabei die St. Peter Kirche von Sigurd Lewerentz und das Haus Rauch von Martin Rauch. Beide Objekte zeichnen sich durch den sensiblen Umgang mit einem bestimmten Material aus, welches die architektonische Ausformulierung bestimmt.
Ein weiterer wichtiger Ansatz meines Konzeptes war die Negierung der üblichen Extrovertiertheit und der statischen Anordnung der Räume. Durch 16 einzelne Bausteine wird das Puppenhaus zu einem flexibel gestaltbaren Objekt. Die Ideal-Konfiguration ist dabei ein nach innen gekehrtes System, welches lediglich punktuelle Einblicke von außen erlaubt. Dabei differenziere ich in jedem Level zwischen Vordergrund (Hauptraum) und Hintergrund (Nebenraum). Diese werden jeweils durch zwei separate Treppen erschlossen, welche Doppel-Helix-förmig angeordnet sind. Die Bausteine sind vollständig aus Gips gegossen. Tragende Wände erhalten eine raue Textur, Böden und Möbel kontrastieren durch eine glatte Oberfläche.















