Bauhaus Universität Weimar
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SS 2010
ARBEITEN UND WOHNEN
Stadthaus Weimar
Aufgabe dieses Entwurfs war es auf einem ausgewählten Grundstück in Weimar an der vielbefahrenen Fuldaer Straße ein Wohngebäude zu planen. Da in Weimar ein hoher Bedarf an günstigem Arbeits- und Wohnraum besteht, habe ich mich dazu entschlossen flexible Nutzungseinheiten zu schaffen, welche sowohl als Büroräume als auch Wohnräume benutzt werden können.
Aufgrund der Länge des Grundstücks und der Position der Nachbargebäude erschien es mir sinnvoll, anstatt eines großen Baukörpers, zwei voneinander getrennte und selbstständige Baukörper zu entwickeln. Diese haben nicht die gleiche Orientierung, sondern sind auf die angrenzenden Freiflächen ausgerichtet. Diese Ausrichtung wird durch die seitlich eher geschlossene Betonfertigteilfassade und die nach vorne und zur Rückseite offene und verglaste Fassade markiert.
Der Grundriss der Gebäude ist in vier Bereiche gegliedert, wodurch ich eine höchst mögliche Flexibilität erreiche: Der Erschließungsbereich mit einer einläufigen Treppe, der Technik- oder Sanitärbereich, der Wohnbereich und schließlich der Freibereich. Die Wand zwischen Treppenraum und Technik- bzw. Sanitärbereich übernimmt dabei alle notwendigen Anschlüsse. Für eine variable Abtrennung der Nutzungseinheiten sind mögliche Türöffnungen bereits in dieser Wand vorgesehen. Im Attikageschoss sehe ich einen Gemeinschaftsbereich, der von allen Hausbewohnern genutzt werden kann, um die Hausgemeinschaft zu stärken.
Insgesamt können zwischen 8 und 20 Nutzungseinheiten realisiert werden, welche zwischen 24 m2 und 75 m2 groß sind.
Professur:
Entwerfen und Wohnungsbau
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Betreuer :
Prof. Mag. Arch. Walter Stamm-Teske,
Dipl. -Ing. Katja Fischer,
Dipl.-Ing. Jörg Kopprasch
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Verfasser:
Ines Terstappen
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Note:
1,3